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Der SGV nimmt Stellung |
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Artikel der SPD in Amtsblatt und LKZ vom 20.05.2009 |
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Der SGV Hochdorf erfährt inzwischen großen Zuspruch, sowohl aus den Reihen anderer Remsecker Vereine, als auch von vielen Bürgern, die eigentlich mit dem Verein gar nichts direkt zu tun haben. In den letzten Wochen wurde viel um den Verein und die Gemeindehalle Hochdorf mit Vereinsnutzung geschrieben. Das meiste legte die Ansicht der Textverfasser, aber nicht die des Vereins dar. Zuletzt so auch der Artikel der SPD. Da dieser sehr befremdend und feindlich gegenüber dem SGV geschrieben wurde, möchten wir hier an gleicher Stelle gerne Stellung dazu beziehen. Der SPD-Artikel ist ein Schlag ins Gesicht aller bisherigen und aktuellen Ehrenamtlichen, den Hochdorfern im Allgemeinen und der SGV-Vereinsmitglieder im Speziellen. Außerdem zeigt er, daß die Fraktion der SPD entweder von Beginn an schlecht recherchiert hat oder entweder nicht Willens oder in der Lage war zu verstehen, um was es denn insgesamt tatsächlich gegangen ist und geht. Der SGV Hochdorf stellt klar: Wir stehen zu einer GLEICHBEHANDLUNG aller Remsecker Vereine. Der SGV hat jedoch im Vorfeld noch einen rechtsgültigen Vertrag über kostenlose Nutzungsrechte für weitere 71 Jahre für ein Gebäude mindestens gleicher Güte und Art wie das bisherige, die Kleinturn-halle und den Sportplatz. Zusätzlich hat der Vertrag bzw. rein die dort geregelten Nutzungsrechte aus Sicht des SGV einen Gegenwert von mehr als1 Million Euro! Übrigens: Der Sportplatz ist bereits seit 2005 nicht mehr kostenfrei für den Verein: Als einzigster Verein hat der SGV diesen mit über 11.000 Arbeitsstunden und umgerechnet 300.000,- € (und einem Zusachuß der Stadt über 125.000,-€) selbst erstellt und zahlt heute noch die Schulden dafür ab. Eigentümerin des Geländes: Die Stadt Remseck! Die Stadt Remseck möchte gerne den Vertrag auflösen. Im Sinne der Gerechtigkeit ist es nur recht und billig, wenn der Verein für die Auflösung des Vertrages eine Gegenleistung zum Erhalt des örtlichen Gefüges und des Vereinslebens erhält oder eben der Vertrag von der Stadt eingehalten wird. Das würde bei jedem Privatmenschen rechtlich auch nicht anders laufen. Angenommen alles würde so laufen, wie es die SPD fordert: Die über 1-jährige Gebäudeplanung des SGV wäre umsonst (gratis war sie es ja schon), es gäbe keine "Vollgastronomie" und auch keine Photovoltaikanlage. Die Grillhütte des Vereins wäre abgerissen, der Festplatz für den "Rock am Zipfelbach" zu klein. Also so gut wie keine Einnahmen mehr für den Verein. Im Moment besitzt der Verein nichts als diesen Vertrag. Keinen Grund und Boden, kein Vereinsheim, kein Gebäude, nichts. Wie sähe dann die Gleichbehandlung aller Vereine künftig für den SGV aus? Soll er aufgelöst werden? Der SGV Hochdorf stellt weiterhin klar: Der Verein ist nach wie vor gesprächs- und verhandlungs-bereit. Wir bitten einfach nur um Fairness und Gerechtigkeit. Gewinner könnten dabei mehrere Seiten sein. Der Verein mit seinen Bedürfnissen, die Dorfgemeinschaft und Bürger Hochdorfs und die Stadt Remseck, welche teure Kosten einsparen könnte. Denken Sie mal darüber nach. gez. Gesamtvorstandschaft des SGV Hochdorf Armando J. Mora Estrada, Ralf Ehrenberg, Antje Kretschmer, Manfred Wordenbeck, Horst-Walter Schaefer, Regina Depner, Jürgen Mergenthaler, Gertrud Wörz |
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Presseinformation 12.05.2009 |
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Ich fühle mich verar….! Klare und deutliche Worte sprach der Vorsitzende Armando Mora Estrada bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung vom SGV Hochdorf. Nach Abschluss seiner umfassenden Darstellung über die Aktivitäten des Vorstandes in den Verhandlungen mit der Stadt Remseck wegen der neuen Gemeindehalle/Vereinsheimes gab es für ihn nur ein Resümee: "Ich wurde 12 Monate verar…..!" Sämtliche Pläne und Vorschläge des SGV, die auf Wunsch der Verwaltung mehrmals sehr grundlegend verändern wurde, wurden verworfen. Die Stadtverwaltung legte sehr kurzfristig, eigene Pläne einer neuen Architektin vor. Bodenproblematik, optimierte Kostensenkungen, all dies war auf einmal kein Thema mehr. Die anschließende Diskussion unter den Mitgliedern verlief teilweise sehr kontrovers. Die Veröffentlichung des Oberbürgermeisters im Amtsblatt zu dem Thema mit der sehr eindeutigen Haltung (sinngemäß: Die Stadt baut. Der Verein hat dafür seinen Vertrag ohne weitere Gegenleistung herzugeben), sowie das Verbot der Veröffentlichung eines SGV Artikels im Amtsblatt durch den OB machte die Stimmung nicht gerade positiver. "Der Staat bin ich" so der Sonnenkönig Ludwig der IVX. Gilt das jetzt auch in Remseck, tauchte als Frage auf? Die vorgelegten Baupläne der Stadt Remseck würden zu einem "toten" Gebäude führen. Letztendlich fasste die Mitgliederversammlung mit überwältigender Mehrheit bei einer Gegenstimme und zwei Enthaltung einen Beschluss, der den Vorstand ermächtigte in einen engen Rahmen noch zu einem positiven Ergebnis zu kommen. Bei Scheitern aber dann ohne Wenn und Aber auf die Einhaltung des Vertrages mit der Stadt Remseck, notfalls unter Beschreitung des Klageweges, zu bestehen. Im Übrigen: Die ARD Themenwoche lautet: Ist doch Ehrensache. Es wird das hohe Lied auf das Ehrenamt gesungen. Den Hochdorfern ist im Moment überhaupt nicht nach Singen zumute! Für den SGV Hochdorf Gez. Horst-Walter Schaefer |
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Mai
2009
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