Holger Bäßler beim DresdenHALF: 1:51:15 h als Marathon-Test mit Dämpfer

Holger Bäßler absolvierte am Sonntag, 6. September 2026, den DresdenHALB (21,1 km) in 1:51:15 Stunden. Der Lauf diente als letzte größere Vorbereitungseinheit vor dem Berlin-Marathon.

Rennverlauf und Schlüsselszene

Bis etwa Kilometer 15/16 lief Holger im geplanten Tempobereich. Dann setzte Seitenstechen ein, das ihn zwang, zeitweise zu gehen. Dieser Stopp kostete wertvolle Minuten und verhinderte, dass er seine anvisierte Zielzeit erreichen konnte. Trotz des Dämpfers brachte er den Lauf kontrolliert zu Ende und sammelte wichtige Erkenntnisse für die Marathon-Taktik.

Einordnung

Der DresdenHALB war 2026 die Premiere eines neuen Großevents in Dresden mit über 7.500 Teilnehmenden aus mehr als 70 Nationen. Die Strecke führt flach und schnell entlang der Elbe und gilt als gut geeignet für Vorbereitungsrennen im Marathonzyklus.

Für Holger bleibt das Fazit: insgesamt nicht ganz zufrieden,, aber mit klarem Lerngewinn für Berlin.

Ausblick: 10 km in Niedernhall

Bereits am kommenden Sonntag steht als nächster Test ein 10-km-Lauf in Niedernhall auf dem Programm. Dort will Holger zeigen, dass die Form stimmt, und mit einem schnellen Rennen Selbstvertrauen für den Berlin-Marathon tanken.

Sydney Marathon trotz Infekt und Laufpause erfolgreich gefinisht

Mit dem Finish beim Sydney Marathon hat Markus Mayer einen weiteren großen Meilenstein in seiner Marathonlaufbahn erreicht. Der Lauf in Sydney ist Teil der Abbott World Marathon Majors und zählt damit zu den bedeutendsten Marathonveranstaltungen weltweit.

Besonders bemerkenswert ist dieses Ergebnis vor dem Hintergrund der Vorbereitung: Nur zwei Wochen vor dem Rennen hatte Mayer noch mit einem Infekt zu kämpfen und musste deshalb zwei Wochen lang komplett auf Lauftraining verzichten. Unter diesen Voraussetzungen an den Start zu gehen und den Marathon erfolgreich zu beenden, ist ein starkes Zeichen für Erfahrung, Disziplin und mentale Stärke.

Mit Sydney hat Markus Mayer nun bereits den vierten Stern der Majors erreicht. Dieser Erfolg steht nicht nur für sportliche Ausdauer, sondern auch für viele Jahre Leidenschaft, Konstanz und die besondere Fähigkeit, sich immer wieder auf große Marathonziele einzulassen.