Am Samstag, den 18. April 2026 fand in Burgstetten die Ehrungsfeier vom Chorverband Friedrich Schiller für langjährig aktive Sängerinnen und Sänger statt. Auch von der Abteilung Gesang des SGV-Hochdorf durften wir uns über eine Ehrung freuen. Für 25 Jahre aktives Singen im SGV-Chor wurde unsere Sängerin Birgit Benz geehrt, dafür unsere herzlichen Glückwünsche.
25 Jahre aktiv im Chor dabei zu sein ist eine tolle Leistung, der Dank und Anerkennung gebührt. Liebe Birgit, wir wünschen Dir weiterhin viel Spaß und Freude beim Singen und hoffen, dass Du uns mit Deiner Alt-Stimme noch lange unterstützt.
Ein ereignisreiches Laufwochenende liegt hinter den Athletinnen und Athleten des SGV Hochdorf sowie der RunningCrew Remseck. Bei den großen Stadtmarathons in London, Düsseldorf und Hamburg sowie beim Halbmarathon in Wien zeigten die Sportler beeindruckenden Einsatz – auch wenn nicht jeder Lauf nach Plan verlief.
London: Kampfgeist trotz Verletzung
Beim prestigeträchtigen London Marathon stand Holger Bäßler für den SGV Hochdorf am Start – und erlebte ein Rennen, das ihm noch lange in Erinnerung bleiben wird. Bereits vor dem Start sorgte eine Besonderheit für Aufmerksamkeit: Aufgrund seines medizinischen Berufs wurde er ausdrücklich darauf hingewiesen, im Notfall anderen Läufern helfen zu müssen – eine außergewöhnliche Verantwortung.
Das Rennen selbst entwickelte sich zu einem echten Kraftakt. „Bei Kilometer 28 hat es plötzlich gezwickt – vermutlich ein Muskelfaserriss“, berichtete Bäßler. Trotz der Schmerzen biss er sich durch und brachte das Rennen in starken 4:22:44 Stunden ins Ziel. „Ich wollte einfach nur noch durchkommen und die Stimmung genießen – und die war wirklich mega. Es ist einfach ein riesiges Erlebnis hier“, fasste er seinen Lauf zusammen.
Düsseldorf: Bitteres Aus für Kucher
Weniger glücklich verlief der Düsseldorf Marathon für René Kucher. Mit ambitionierten Zielen – eine Zeit um 2:40 Stunden schien nach Trainings- und Wettkampfleistungen realistisch – ging er ins Rennen. Doch ab Kilometer 20 machten ihm starke Magenkrämpfe einen Strich durch die Rechnung.
„Es ging nichts mehr“, so Kucher enttäuscht, der das Rennen vorzeitig beenden musste. Nach bereits zuvor geplatzten Plänen beim Marathon in Hannover war die Enttäuschung groß. Dennoch richtet sich der Blick nach vorne: Nach einigen Tagen Erholung möchte er beim Halbmarathon in Stuttgart am 17. Mai einen neuen Anlauf auf eine persönliche Bestzeit nehmen.
Wien: Hitze fordert ihren Tribut
Bereits am vorletzten Wochenende stand Melanie Mayer beim Halbmarathon in Wien für den SGV Hochdorf an der Startlinie. Unter schwierigen Bedingungen mit großer Hitze und staubiger Luft wurde der Lauf zur Herausforderung.
„Es war eine Qual, ich habe schlecht Luft bekommen und meine Beine waren schwer“, berichtete Mayer. Mit 1:49:10 Stunden blieb sie zwar hinter ihren Erwartungen, ordnete das Ergebnis aber dennoch als „okay“ ein. Besonders schade: Ihre Schwester musste das Rennen vorzeitig nach 14 Kilometern beenden.
Hamburg: Spontaner Tempolauf sorgt für Freude
Beim Halbmarathon in Hamburg ging Thomas Kotzur für die RunningCrew Remseck an den Start – ursprünglich mit der Aufgabe, als Pacemaker für eine Freundin zu fungieren. Doch nachdem diese das Rennen frühzeitig beenden musste, entschied sich Kotzur spontan um.
Ab Kilometer 8 entwickelte sich sein Lauf zu einem ungeplanten Tempodauerlauf. „Ich habe mich einfach gut gefühlt und laufen lassen“, berichtete er. Mit einer Zeit von 2:18:13 Stunden zeigte er sich hochzufrieden – auch wenn mit konstantem Tempo sogar eine Zeit unter zwei Stunden und damit eine persönliche Bestleistung möglich gewesen wäre.
Fazit: Emotionen, Erfahrungen und neue Ziele
Das Marathon-Wochenende zeigte einmal mehr die ganze Bandbreite des Laufsports: von Euphorie und Gänsehautmomenten bis hin zu Rückschlägen und mentalen Herausforderungen. Für alle Beteiligten bleiben wertvolle Erfahrungen – und die Motivation, bei den nächsten Wettkämpfen wieder anzugreifen.
Bei idealen Bedingungen fand am Sonntag, 12. April 2026, der traditionelle Hannover Marathon statt. Gleichzeitig wurden dort auch die Deutschen Meisterschaften über die Marathondistanz ausgetragen. Der SGV Hochdorf war mit zwei Athleten vertreten und konnte trotz einer kurzfristigen Absage hervorragende Ergebnisse erzielen.
Holger Bäßler mit starker 10-km-Leistung
Holger Bäßler ging beim 10-km-Lauf an den Start und zeigte in hervorragender Form, dass er weiterhin zu den schnellen Läufern seiner Altersklasse gehört. In 49:08 Minuten erreichte er den 33. Platz seiner Altersklasse. Damit lief er seine zweitschnellste Zeit über diese Distanz und verfehlte seine persönliche Bestzeit nur um wenige Sekunden.
Neben seiner sportlichen Leistung sorgte Holger in seiner Rolle als Teammanager für einen reibungslosen Ablauf des gesamten Wochenendes. Er organisierte An- und Abreise, plante Mahlzeiten, kümmerte sich um die Abholung der Startunterlagen sowie die Verpflegung mit Gels – und nahm damit seinen Teamkollegen sämtlichen organisatorischen Stress ab. Der SGV Hochdorf bedankt sich herzlich für diesen vorbildlichen Einsatz.
Bitterer Ausfall von René Kucher
Kurz vor dem Start des Marathons erreichte das Team eine bittere Nachricht: René Kucher, der sich in bestechender Form befand, musste krankheitsbedingt wegen einer Erkältung passen. Sein Ausfall war sowohl für ihn selbst als auch für die Mannschaft ein herber Rückschlag. Nun hofft René, seine gute Form bis zum Düsseldorf-Marathon in knapp drei Wochen konservieren zu können. Das gesamte Team wünscht ihm eine schnelle Genesung und viel Erfolg für das nächste Rennen.
Markus Mayer mit starkem Auftritt bei den Deutschen Meisterschaften
Damit lag die Verantwortung über die 42,195 Kilometer ganz auf den Schultern von Markus Mayer. Nach einem durchwachsenen Sportjahr 2025 hatte er sein Training zum Jahresbeginn bewusst reduziert und konzentrierte sich auf eine gute Basis für die Saison 2026. Ziel war eine Zeit unter 2:50 Stunden und ein Platz unter den Top Ten bei den Deutschen Meisterschaften – beides gelang eindrucksvoll.
Markus zeigte ein gleichmäßiges, taktisch kluges Rennen und überquerte nach 2:47:37 Stunden die Ziellinie. Mit dieser Leistung sicherte er sich einen hervorragenden 7. Platz bei den Deutschen Marathon-Meisterschaften.
Der SGV Hochdorf gratuliert herzlich zu diesem großartigen Ergebnis und wünscht Markus eine gute Regeneration sowie viel Erfolg für die weiteren Saisonziele.
Joachim Sommer vom SGV Hochdorf hat beim anspruchsvollen Vitus-König-Drei-Berge-Lauf in Essingen über 23 km mit 500 Höhenmetern eine starke Zeit von 2:08:57 Stunden erzielt. Trotz bewusstem Start von hinten lief er lange locker und wurde in seiner Altersklasse (AK M40) Fünfter. Strecke und Bedingungen Der Lauf führte über die Essinger Hausberge Theußenberg, Volkmarsberg und Aalbäumle mit insgesamt rund 500 Höhenmetern – eine echte Herausforderung für Trail-Läufer. Sommer bewältigte die letzten zwei Kilometer zäh, war aber insgesamt hochzufrieden mit seiner Leistung inmitten starker Konkurrenz. Persönlicher Rückblick „Es lief recht gut, ich bin langsam gestartet und konnte lange locker laufen“, freute sich Sommer über seinen strategischen Rennverlauf. Als Vorzeigeathlet des SGV im Trailbereich unterstreicht er damit erneut seine Ausdauer auf anspruchsvollem Gelände. Der 40-Jährige, der bereits mehrere Trailläufe absolviert hat, trainiert konsequent für Mittel- und Langdistanzläufe.
Beim 45. Generali Berliner Halbmarathon am vergangenen Sonntag kämpften rund 40.000 Läufer unter fast idealen Bedingungen – etwas zu kalt für die Muskulatur, dazu kalter Wind, der manch Bestzeit verhinderte. Selbst der neue deutsche Rekordhalter über 21,097 km musste seinen Europarekord-Traum aufgeben und begnügte sich mit dem nationalen Rekord.
Der SGV Hochdorf reiste trotz Ausfällen von Sina Zeller, Michael Fiedler und René Kucher mit einem großen Team an. Die verbliebenen Läufer schlugen sich trotz Widrigkeiten hervorragend durch. Markus Mayer lief in 1:23:15 Stunden – sein zweiter Halbmarathon in einer Woche nach Frankfurt, ruhig angegangen und routiniert ins Ziel gebracht. Auch Holger Bäßler absolvierte seinen zweiten Halbmarathon binnen sieben Tagen und kam in 1:48:10 Stunden mit starker Tempokontrolle über die Ziellinie.
Melanie Mayer lief souverän in 1:45:11 Stunden und verpasste nur knapp ihre persönliche Bestzeit. Clarissa Mayer glänzte in 2:00:29 Stunden – knapp über der 2-Stunden-Marke und mit einer neuen PB, verbessert um über vier Minuten. Bianca Hihn und Alexander Keller teilten ein konstantes Rennen: Bianca in 2:04:01 Stunden trotz erschwerter Anreise und durchwachsener Nacht, Alex in 2:04:02 Stunden – gemeinsam mit viel Spaß über die Ziellinie.
Die Vorbereitung war eventreich: Auf dem Tempelhof bei der Startnummernausgabe traf die Gruppe auf Stars wie Jan Fitschen und Sabrina Mockenhaupt, mehrfache Deutsche Meister und EM-/WM-Teilnehmer. Abends gab es Stärkung beim Italiener „Pasta & Pizza“, und alle erreichten pünktlich ihre Startblöcke am Renntag. Nach dem Rennen fuhren einige heim – mit erneuter Begegnung Sabrina Mockenhaupt –, andere genossen indische Spezialitäten. Für das gesamte Team ein gelungenes Wochenende voller Erfolge und Teamgeist.
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