Jedermannsport: PedelecTour auf Bergeshöhen

Klasse Pedelec-Tour, geführt von Abteilungsleiter Manfred Mozer: Über Hochdorf – Leutenbach – quer durch Winnenden – hoch zum Korber Kopf (456m Höhe) –  Aussicht genießen, Foto machen. Dann über den Hanweiler Sattel (lt. WIKIPEDIA: „Eine 364 m ü. NHN Meter hoch gelegene Passhöhe im baden-württembergischen Rems-Murr-Kreis) zur Boucher Höhe (rd. 520m Höhe). Von dort hatten die 7 Jedermänner einen tollen Blick Richtung Schwäbische Alb.  Rasante Abfahrt, waghalsig, nach Grunbach. Dort ein Eis, dann weiter die Rems entlang zum Biergarten „Schwaneninsel“ in Waiblingen. Entlang des wiedereröffneten Remstalweges dann auf Remsecker Markung den Steinbruch links liegen gelassen, vorbei am Wengerterschützenunterstand und über den Wasserturm zurück nach Hochdorf. Spannende und wunderbare 56km.

Wer sind die Jedermänner?

Die Jedermänner sind eine Allround-Sportgruppe innerhalb des SGV Hochdorf. Der sportliche „Haupttermin“ der Jedermänner liegt donnerstags von 18:30 – 20.00 Uhr in der Sporthalle Hochdorf. Trainiert wird die Gruppe von einem Trainerteam, das sich aus den Jedermännern gebildet hat. Mit einem ausgewogenen, abwechslungsreichen, dem jeweiligen Alters- und Leistungsvermögen optimal angepassten und dosierten Sport- und Spielprogramm werden die Sportler durch den Übungsabend geführt. Im Anschluss darf natürlich die „3. Halbzeit“ nicht fehlen.

Wer rastet rostet

Wenn Sie sich mit dem Gedanken tragen, sich ab Eintritt in den Ruhestand oder schon ein wenig früher sportlich zu betätigen oder bisherige Aktivitäten in einer Gruppe weiterzuführen, sind Sie bei den Jedermännern absolut richtig.

Rückfragen unter jedermann@sgv-hochdorf.de. Vielleicht kennen Sie auch einen „Jedermann“ persönlich. Sprechen Sie ihn an. Und selbstverständlich: Bei den Jedermännern kann auch auf Probe reinschnuppert werden, um Training und Personen kennen zu lernen. Die Jedermänner – also wir – freuen uns.

Mit sportlichem Gruß

Die Jedermänner (PG)

SGV Hochdorf engagiert sich für UV-Schutz im Sport

Liebe Mitglieder und Sporttreibende,

die Zahl der Neuerkrankungen an Hautkrebs steigt seit Jahren kontinuierlich an. Ein zentraler Risikofaktor ist dabei die UV-Strahlung der Sonne. Übermäßige Sonnenexposition kann nicht nur zu Hautschäden und langfristig zu Hautkrebs führen, sondern beeinträchtigt auch das Immunsystem und damit die sportliche Leistungsfähigkeit.

Aus diesem Grund nimmt der SGV Hochdorf am Präventionsprogramm „Clever in Sonne und Schatten – UV-Schutz bei Sport und Bewegung“ teil. Ziel des Programms ist es, Sportlerinnen und Sportler, Trainer*innen und Eltern für das Thema UV-Schutz im Sport zu sensibilisieren und optimale Rahmenbedingungen für Training und Wettkampf zu schaffen – ohne unnötige Gesundheitsrisiken.

Das Programm wurde vom Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) entwickelt und ist Teil der bundesweiten Kampagne „Clever in Sonne und Schatten“, die in Kooperation mit der Deutschen Krebshilfe, der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention e.V., dem Deutschen Olympischen Sportbund und der Universität zu Köln / Uniklinik Köln durchgeführt wird.

Weitere Informationen sowie eine Videobotschaft für Sporttreibende finden Sie unter:
 www.cleverinsonne.de/sport-und-bewegung

SGV Hochdorf beim Danke-Fest in Hochdorf

Am vergangenen Samstag war der SGV Hochdorf Teil eines besonderen Ereignisses in der Gemeindehalle in Hochdorf: Gemeinsam mit vielen weiteren engagierten Vereinen und Organisationen durften wir das Danke-Fest der Stadt Remseck miterleben.

Im Mittelpunkt des Abends stand das Ehrenamt in all seinen Facetten. Im Rahmen der Veranstaltung wurden auch Blutspenderinnen und Blutspender geehrt.

Das Danke-Fest bot eine schöne Gelegenheit, das vielfältige Engagement der zahlreichen Ehrenamtlichen in unserer Stadt zu erleben und sich auszutauschen.

Ein herzliches Dankeschön richtet der SGV Hochdorf an die Stadt Remseck für die Organisation und die Wertschätzung, die mit dieser Veranstaltung zum Ausdruck gebracht wurde, sowie an das Team vom Haus der Bürger.

Ehrenamt verbindet – und macht Remseck stark.

Gratulation!

Am Samstag, den 18. April 2026 fand in Burgstetten die Ehrungsfeier vom Chorverband Friedrich Schiller für langjährig aktive Sängerinnen und Sänger statt. Auch von der Abteilung Gesang des SGV-Hochdorf durften wir uns über eine Ehrung freuen. Für 25 Jahre aktives Singen im SGV-Chor wurde unsere Sängerin Birgit Benz geehrt, dafür unsere herzlichen Glückwünsche. 

25 Jahre aktiv im Chor dabei zu sein ist eine tolle Leistung, der Dank und Anerkennung gebührt. Liebe Birgit, wir wünschen Dir weiterhin viel Spaß und Freude beim Singen und hoffen, dass Du uns mit Deiner Alt-Stimme noch lange unterstützt. 

Dein SGV-Chor

B. Köhler

Marathon-Wochenende mit Höhen, Tiefen und starken Momenten

Ein ereignisreiches Laufwochenende liegt hinter den Athletinnen und Athleten des SGV Hochdorf sowie der RunningCrew Remseck. Bei den großen Stadtmarathons in London, Düsseldorf und Hamburg sowie beim Halbmarathon in Wien zeigten die Sportler beeindruckenden Einsatz – auch wenn nicht jeder Lauf nach Plan verlief.

London: Kampfgeist trotz Verletzung

Beim prestigeträchtigen London Marathon stand Holger Bäßler für den SGV Hochdorf am Start – und erlebte ein Rennen, das ihm noch lange in Erinnerung bleiben wird. Bereits vor dem Start sorgte eine Besonderheit für Aufmerksamkeit: Aufgrund seines medizinischen Berufs wurde er ausdrücklich darauf hingewiesen, im Notfall anderen Läufern helfen zu müssen – eine außergewöhnliche Verantwortung.

Das Rennen selbst entwickelte sich zu einem echten Kraftakt. „Bei Kilometer 28 hat es plötzlich gezwickt – vermutlich ein Muskelfaserriss“, berichtete Bäßler. Trotz der Schmerzen biss er sich durch und brachte das Rennen in starken 4:22:44 Stunden ins Ziel. „Ich wollte einfach nur noch durchkommen und die Stimmung genießen – und die war wirklich mega. Es ist einfach ein riesiges Erlebnis hier“, fasste er seinen Lauf zusammen.

Düsseldorf: Bitteres Aus für Kucher

Weniger glücklich verlief der Düsseldorf Marathon für René Kucher. Mit ambitionierten Zielen – eine Zeit um 2:40 Stunden schien nach Trainings- und Wettkampfleistungen realistisch – ging er ins Rennen. Doch ab Kilometer 20 machten ihm starke Magenkrämpfe einen Strich durch die Rechnung.

„Es ging nichts mehr“, so Kucher enttäuscht, der das Rennen vorzeitig beenden musste. Nach bereits zuvor geplatzten Plänen beim Marathon in Hannover war die Enttäuschung groß. Dennoch richtet sich der Blick nach vorne: Nach einigen Tagen Erholung möchte er beim Halbmarathon in Stuttgart am 17. Mai einen neuen Anlauf auf eine persönliche Bestzeit nehmen.

Wien: Hitze fordert ihren Tribut

Bereits am vorletzten Wochenende stand Melanie Mayer beim Halbmarathon in Wien für den SGV Hochdorf an der Startlinie. Unter schwierigen Bedingungen mit großer Hitze und staubiger Luft wurde der Lauf zur Herausforderung.

„Es war eine Qual, ich habe schlecht Luft bekommen und meine Beine waren schwer“, berichtete Mayer. Mit 1:49:10 Stunden blieb sie zwar hinter ihren Erwartungen, ordnete das Ergebnis aber dennoch als „okay“ ein. Besonders schade: Ihre Schwester musste das Rennen vorzeitig nach 14 Kilometern beenden.

Hamburg: Spontaner Tempolauf sorgt für Freude

Beim Halbmarathon in Hamburg ging Thomas Kotzur für die RunningCrew Remseck an den Start – ursprünglich mit der Aufgabe, als Pacemaker für eine Freundin zu fungieren. Doch nachdem diese das Rennen frühzeitig beenden musste, entschied sich Kotzur spontan um.

Ab Kilometer 8 entwickelte sich sein Lauf zu einem ungeplanten Tempodauerlauf. „Ich habe mich einfach gut gefühlt und laufen lassen“, berichtete er. Mit einer Zeit von 2:18:13 Stunden zeigte er sich hochzufrieden – auch wenn mit konstantem Tempo sogar eine Zeit unter zwei Stunden und damit eine persönliche Bestleistung möglich gewesen wäre.

Fazit: Emotionen, Erfahrungen und neue Ziele

Das Marathon-Wochenende zeigte einmal mehr die ganze Bandbreite des Laufsports: von Euphorie und Gänsehautmomenten bis hin zu Rückschlägen und mentalen Herausforderungen. Für alle Beteiligten bleiben wertvolle Erfahrungen – und die Motivation, bei den nächsten Wettkämpfen wieder anzugreifen.